Onlinekongress Musikunterricht  

Musik erfinden in der Schule –
Wie Schule, Forschung und Kunst voneinander lernen können


Für Grundschule & Sekundarstufe

17.11. - 19.11.2022

Musik mit Schülerinnen und Schülern erfinden, ist ein Thema, das Praxis, Forschung und Künstler gleichermaßen bewegt. Warum nur wissen die verschiedenen Akteure so wenig von ihren unterschiedlichen Perspektiven und Erkenntnissen?
Im Rahmen des diesjährigen Onlinekongress Musikunterricht vom 17. bis zum 19. November 2022 geht es um einen vielseitigen Wissenstransfer am Beispiel des Themas “Musik erfinden”.
Teilnehmende können vier Praxisworkshops auswählen und an allen Vorträgen und Diskussionen teilnehmen. Nach dem Kongress stehen Aufzeichnungen von allen Vorträgen und Workshops zur Verfügung.



Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam drei Tage das Komponieren in Schulen von möglichst vielen Seiten zu beleuchten. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Erkenntnisse aus Forschung, Kunst und Schulpraxis enger zu verzahnen. Lassen Sie uns gemeinsam ein Netzwerk knüpfen!

Annette Ziegenmeyer & Susanne Dreßler  – Herausgeberinnen des OMU´2022



Auf dem diesjährigen Onlinekongress für Musikunterricht erwartet Sie:

  • Ein Eröffnungs-Panel mit Impulsvortrag zum Thema “Wissenstransfer” und der Vorstellung aller Workshops
  • Internationale Referent*innen, mit zahlreichen Praxisimpulsen zum Thema “Musik erfinden mit Schüler*innen” aus Wissenschaft, Kunst und Schule
  • Wählen Sie Ihre vier Praxisworkshops aus - für Grundschule und Sekundarstufe
  • Abwechslungsreiche digitale Methoden und Formate 
  • Ein gemeinsames Abschluss-Panel und Austausch mit den Teilnehmenden und Referent*innen 

OMU-PROGRAMM 2022

Do.
17.11.

16.30-17.30 Uhr

Begrüßung mit Hinführung zum Thema und erster Kreativaufgabe

Referentinnen und Referent: Annette Ziegenmeyer, Susanne Dreßler, Bert Appermont

Do.
17.11.

17.45-18.30 Uhr

Digitaler Ausstellungsraum: Kurzvorstellung der Workshops und Themen

Die Referent*innen stellen ihre Themen und Workshops ins kurzen Videos vor. Teilnehmende können so ihren Workshopplan für die nächsten zwei Tage selber erstellen. 

Do.
17.11.

18.30-19.00 Uhr

II: Ich weiß was, was du (nicht) weißt was, was ich nicht weiß :II

In der Lehrer:innenbildung sind Schule, Hochschule und künstlerische Praxis zwar aufeinander angewiesen, wissen aber häufig wenig voneinander. Im Vortrag werden verschiedene Wissensformen sowie die dialogischen Grundlagen des Wissenstransfers vorgestellt und exemplarisch erläutert. Die Teilnehmenden erkennen ihre Position im Prozess des Wissenstransfers auf dieser Tagung und gestalten deren Fortgang entsprechend mit. 

Referentin: Dorothee Barth  

Do.
17.11.

19.00-19.45 Uhr

Diskussion der offenen Fragen und Wünsche und ein Beispiel aus dem aktuellen Wissenstransfer  

Referentinnen: Annette Ziegenmeyer, Susanne Dreßler

Fr.
18.11.

16.00-16.15 Uhr

Begrüßung in den Tag

Fr.
18.11.

16.15-17.15 Uhr

Getting Started with Music Composition  

Composition is a powerful tool for motivating music learning. This session will examine the theoretical foundations of composition pedagogy, how to plan composition activities, how to get started, and how to help students who may struggle.


Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Referentin: Michele Kaschub

Fr.
18.11.

17.30-18.30 Uhr & 18.45-19.45 Uhr

Workshops, Session I (Forschung/Schule)

In dieser Zeit wählen Teilnehmende aus dem Workshop-Angebot I aus, das die Perspektive von Forschung und Schule verknüpft.

Anregen, beschränken oder schweigen? (Wie) Können Lehrende Kompositionsprozesse begleiten?

Obwohl die Begleitung von Kompositionsprozessen in der Praxis komplexe Anforderungen an die Lehrenden stellt, gibt es in der didaktischen Literatur kaum konkrete Anleitungen und auch in der Forschung wurde dieser Bereich bislang nur am Rande berücksichtigt.
Wie Lehrende Prozesse des Komponierens adäquat begleiten können und dabei sowohl dem Lehrplan als auch den eigenen pädagogischen und künstlerischen Ansprüchen sowie dem individuellen Ausdruck der Schüler*innen gleichermaßen gerecht werden können, soll in diesem Workshop beleuchtet werden.

Dabei geben die Referentinnen einen Einblick in aktuelle Ergebnisse aus Videostudien der Musikpädagogischen Forschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, aus denen gemeinsam Möglichkeiten zur Begleitung von Kompositionsprozessen entwickelt werden sollen.

Referentinnen: Anna-Lisa Jeismann, Sabine Föster 

Was ist eine gelungene Schüler*innenkomposition? Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten von musikunterrichtlichen Rückmeldesituationen

Bei der Anleitung und Begleitung von Kompositionsprozessen im Musikunterricht stellen besonders Rückmeldesituationen eine besondere Herausforderung dar, denn hier werden künstlerisch-ästhetische und pädagogische Vorstellungen von gelungenen Schüler*innenkompositionen bedeutsam. Um in Rückmeldesituationen als Lehrkraft transparent und reflektiert handeln zu können, ist es also sinnvoll sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen: Was sind für mich wichtige musikalische Gütekriterien? Was ist für mich aus pädagogischer Sicht wichtig? Und wie kann ich die beiden Pole gut in Verbindung bringen?

In diesem Workshop werden anhand konkreter Praxisfälle auch eigene Erfahrungswerte diskutiert. Anschließend werden musikdidaktische Vorschläge zur Gestaltung von Rückmeldephasen skizziert. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Einblick in unsere Forschung mit Musikstudierenden zu erhalten.

Referentin: Katharina Höller 

Von der Widerständigkeit gemeinsamen Komponierens - Wie Schüler*innen miteinander kreieren, kollaborieren, komponieren

Kooperative Lernformen sind die weit verbreitetste Arbeitsform, wenn Schüler*innen im Musikunterricht komponieren. Dabei birgt das künstlerische Miteinander ein besonderes Potential, an möglichst viele musikbezogene Erfahrungen anzuschließen und gemeinsam Neues zu gestalten. Gleichzeitig sind die Gruppenprozesse äußerst unterschiedlich und für die betreuenden Lehrenden schwer einzuordnen: sie wirken mitunter chaotisch, zielungerichtet, unproduktiv und nicht auf die zu erledigende Aufgabe bezogen.
In diesem Workshop nehmen wir die Lupe in die Hand und betrachten anhand von Videovignetten einmal ganz genau, was sich in diesen Prozessen ereignet. Dabei werden wir zum einen unterschiedlichen Phasen der Gruppenkompositionsprozesse begegnen. Zum anderen soll aufgezeigt werden, dass sich das Komponieren in Gruppen immer in einem Spannungsfeld zwischen dem Eigenen und dem Gemeinsamen bewegt, das – mal laut und dissonant, mal zart und harmonisch – bearbeitet werden muss, um zu einer gemeinsamen Komposition zu gelangen.

Referentin: Elisabeth Theisohn 

Multiprofes-sionelle Teams beim Komponieren mit Schüler*innen

Das Komponieren im Musikunterricht kann durch die Arbeit in multiprofessionellen Teams sehr bereichert werden: ganz gleich, ob der lokale Singer-Songwriter die Lehrkraft im Schreiben von Songs coached, eine bekannte Rapperin zu den Beats von Schüler*innen performed, oder der Komponist einer modernen Oper den Klassenraum in eine Bühne für zeitgenössisches Musiktheater verwandelt.
Innerhalb solcher multiprofessioneller Teams treffen jedoch häufig sehr unterschiedliche Vorstellungen aufeinander. Was soll das Ziel des Projekts sein? Wer übernimmt welche Rolle im Unterricht? Wie können sich die verschiedenen Expert*innen bereichern statt sich nur in die Quere zu kommen? Welche Musik soll entstehen? Das Nachdenken über diese und weitere Herausforderungen ist Ausgangspunkt des Workshops. Ziel ist es, die Chancen multiprofessioneller Zusammenarbeit für den eigenen Unterricht besser nutzen zu können.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema werden verschiedene Kooperationsmöglichkeiten anhand von konkreten Beispielen vorgestellt. Im Workshop soll insbesondere ein Raum geöffnet werden, in dem die eigenen Haltungen und Überzeugungen zum Komponieren in der Schule reflektiert werden. Diese Reflexion soll Grundlage sein, eigene Projektideen zu entwickeln und über deren kooperative Umsetzung ins Gespräch zu kommen.

Referentin: Julia Weber 

Fr.
18.11.

18.45-19.45 Uhr

Abschluss des Tages

Referntinnen: Annette Ziegenmeyer, Susanne Dreßler

Sa.
19.11.

09.00-19.15 Uhr

Begrüßung mit Fresh-up

Referentinnen und Referent: Annette Ziegenmeyer, Susanne Dreßler, Bert Appermont 

Sa.
19.11.

09.15-10.15 Uhr & 10.30-11.30 Uhr

Workshops, Session II (Kunst/Schule)

In dieser Zeit wählen Teilnehmende aus dem Workshop-Angebot II aus, das die Perspektive von Kunst und Schule verknüpft.

Sound Writing

In diesem Workshop geht es um das Entwickeln einer Sound-Komposition. Ausgehend vom Hören sind die Teilnehmer*innen eingeladen, einen Ort akustisch zu untersuchen und ihn zu audiografieren. Dies bildet die Grundlage für die weitere Reflexion, Materialauswahl und Arbeit an dem eigenen Soundscape. “There are always Sounds to be heard”, sagte John Cage.

(Sie benötigen ein DinA3 Blatt und einen feinen Stift.)

Referent: Olaf Pyras 

Time to create - Wie man den kreativen Prozess in Gang setzt

In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie den kreativen Fluss beim Musik erfinden mit Gruppen in Gang bringen können. Durch das gemeinsame Ausprobieren von inspirierenden Aufgaben entdecken Sie Ihre eigene kreative Seite und lernen, wie Sie kreative Prozesse im Musikunterricht fördern können.

Referent: Bert Appermont 

Komponieren mit Loops und Samples - Eine Einführung für Schüchterne und Skeptiker

Kreatives Musizieren mit musikalischen Versatzstücken ist längst keine pädagogische Beschäftigungstherapie mehr. Bereits mit einfachsten Möglichkeiten kann man in der Schule professionelle Produktionsprozesse abbilden und für unterschiedlichste Facetten populärer Musik sensibilisieren.

Der Workshop richtet sich an Interessierte, die bisher wenig Erfahrung im Umgang mit digitaler Musiksoftware besitzen. Im Zuge des Workshops erhalten Sie Zugriff auf eine übersichtliche und schulpraktisch erprobte Sammlung von Loops und Samples für den Einsatz im Unterricht, sowie Perspektiven aus der Beforschung entsprechender Arbeitsprozesse von Schülerinnen und Schülern

Referent: Jan Duve 

Offene Ohren: Der Weg zum Neuen Hören

In diesem Workshop wird es zahlreiche praktische Übungen
zur Klangforschung und zur Sensibilisierung des Gehörs geben. In einem weiteren Schritt eröffnen Möglichkeiten der graphischen Notation und Improvisation einen differenzierten Einblick in die Kompositionspädagogik. Der Workshop schließt mit einer Anleitung zur Konzeption eines eigenen Kompositionsprojektes ab.

Referent: Benjamin Janisch 

Sa.
19.11.

11.30-12.00 Uhr

Abschluss-Panel mit Wonder-Me-Begegnung digital  

Referentinnen: Annette Ziegenmeyer, Susanne Dreßler

Die Referentinnen & Referenten:

OMU Rückblick 

Als Abonnent*in erhalten sie  20% rabatt auf ihr Ticket!

Wie kann ich am Onlinekongress Musikunterricht 
teilnehmen?

Die Registrierung ist einfach und unkompliziert!

Sie kaufen einfach ein Kongressticket zum Preis von 49€
( 39€ für Abonnent*innen unserer Zeitschriften ) in unserem Shop
Damit sind Sie automatisch für die Veranstaltung registriert und sichern sich den Zugang zu allen Onlineangeboten zwischen dem 17. und 19. November 2022.
Die jeweiligen Links zur Einwahl per ZOOM erhalten Sie dann rechtzeitig per Email. Zu den angegebenen Zeiten schalten wir dann die Konferenzräume für Sie frei.

Fragen & Antworten

Wie läuft der Kongress ab & wie kann ich teilnehmen?

Der OMU vom 17. bis 19. November 2022 findet komplett online statt. Alle Vorträge, Veranstaltungen, und Webinare werden über ZOOM realisiert.
Wir werden gemeinsam eine Vielzahl digitaler Methoden kennenlernen und auch direkt umsetzen. Es wird also in jedem Fall spannend und interaktiv.

Welche technischen Voraussetzungen benötige ich zur Teilnahme am Onlinekongress?

Wir nutzen Zoom als Plattform für unseren Onlinekongress. Für die Teilnahme eignet sich jedes moderne Laptop, Smartphone oder Tablet – egal ob Android oder iPhone/iPad. Es ist eine kostenlose App nötig, die Sie vor dem Kongress installieren sollten. Wenn diese App installiert ist, brauchen Sie nur noch auf den Teilnahmelink klicken. Alles Weitere läuft automatisch. Eine integrierte Kamera und ein Mikrofon sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.

 

Was kostet die Teilnahme am Onlinekongress-Musikunterricht?

Die Teilnahmegebühr für alle vier Kongresstage inkl. aller Vorträge und Veranstaltungen kosten regulär 49,00 €.
Abonnent*innen unserer Zeitschriften haben einen Preisvorteil und zahlen nur 39,00 € für ein Ticket.

Gibt es eine Teilnahmebestätigung?

Ja. Nach dem Onlinekongress senden wir Ihnen eine Teilnahmebestätigung per Mail zu, bei der Sie selbst Ihren Namen eintragen und die Sie dann ausdrucken oder speichern können. Auf der Bestätigung stehen alle Themen, die Zeitstunden und das Datum.

Ich kann nicht alle Veranstaltungen live sehen. Gibt es  Aufzeichnungen?

Ja. Nach dem Kongress veröffentlichen wir die Videoaufzeichnungen und alle Materialien und Präsentationen auf einer passwortgeschützten Webseite.

Wie läuft die Anmeldung bzw. Stornierung?

Ihre verbindliche Anmeldung läuft über einen Ticketkauf in unserem Online-Shop. Sobald Sie ein Ticket erworben haben, sind Sie für den Onlinekongress-Musikunterricht vom 17.-19.11.2022 registriert.  Rechtzeitig vor dem ersten Veranstaltungstag erhalten Sie eine Erinnerung und die jeweiligen Einwahl-Links zur Teilnahme. Eine Stornierung ist aus technischen Gründen nicht möglich.

Zoom steht doch in der Kritik wegen Datenschutz. Warum nutzen Sie Zoom?

Wir verfolgen natürlich die Diskussion um Zoom. Dennoch ist es unserer Meinung nach derzeit die beste Mischung aus Qualität, Leistungsumfang, Preis und auch Datenschutz. Zoom ist komplett datenschutzkonform einsetzbar und arbeitet an den zu Recht kritisierten Mängeln derzeit mit Hochdruck und hat bereits einige Verbesserungen umgesetzt.

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